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Porsche Technik
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Porsche bremsen Porsche im technischen Überblick

Denkt man an Porsche, fallen einem natürlich sofort die legendären, luftgekühlten Boxermotoren ein. Schon der erste, 1948 auf den Markt gekommene Porsche 356, wurde mittels eines 4-Zylinder Boxermotors im Heck angetrieben. Porsche produzierte den 356 bis 1965, doch schon zwei Jahre zuvor wurde auf der IAA ein Nachfolger vorgestellt, der schon bald Sportwagengeschichte schreiben sollte: Der Porsche 911. Im Vergleich zu seinem Vorgänger bekam er einen 6-Zylinder Boxermotor mit 2 l Hubraum spendiert. Dieses Erfolgsmodell hat in verschiedenen Varianten mit immer stärkeren Motorisierungen bis 1989 überlebt. Die luftgekühlten Boxermotoren, jahrelang das Markenzeichen Porsches, mussten 1997 mit dem intern 996 genannten 911er ihren wassergekühlten Pendanten weichen. Zwischenzeitlich hatte man auch andere Modelle im Programm wie den 924 mit Reihenvierzylindermotor und sogar einem V8-Motor im 928.
Im Jahre 2002 betrat Porsche Neuland mit einem sogenannten SUV, dem Cayenne.



Eine weitere technische Neuerung war die Scheibenbremse aus Keramik, die gegen Aufpreis erhältlich ist, mit denen Porsches Sportwagen in neue Dimensionen vorgestoßen sind. Diese Bremse war im Porsche GT (2003-2006) serienmäßig verbaut, um den mit einem 612 PS starken V10 getriebenen Supersportwagen standesgemäß zu verzögern.
Ebenfalls eine Weltneuheit ist der im 911 Turbo, Baureihe 997, im Jahr 2006 vorgestellte Turbolader mit VTG (Variabler Turbinen Geometrie) in einem Benzinmotor. Diese Technik blieb bisher den Dieselmotoren vorenthalten, da sie im Vergleich zu Ottomotoren niedrigere Abgastemperaturen erreichen, welche die filigrane Technik des VTG-Laders noch verkraftet.

Porsche löste dieses Problem mit Hilfe spezieller Werkstoffe aus der Raumfahrttechnik. Die verstellbaren Leitschaufeln leiten die vom Turbo angesaugte Luft bei niederen Drehzahlen auf die äußeren Enden der Turbinenblätter, um so möglichst schnell eine hohe Turbodrehzahl und damit verbunden einen hohen Ladedruck zu erreichen. Bei höheren Drehzahlen leiten die Schaufeln den Luftstrom auf die kompletten Turbinenblätter, um so die Turbodrehzahl aufrecht zu halten. Mit dieser Technik erreicht der Porsche Turbo mit zwei Turboladern dieser Art sein maximales Drehmoment von 620 Nm bereits bei 1950 1/min und hält dieses konstant bis 5000 1/min, was für einen brachialen Vorschub sorgt.
Somit zeigt Porsche dass auch in Zukunft mit technischen Innovationen im Sportwagenbau gerechnet werden kann.


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