Statussymbole
Goldmuenze
Goldringe
Goldkette
Goldinfo
Zaehne
Exklusive Reisen
Spezialiäten
Kontakt
Impressum
Online Werbung

Autor Motor Sport

Linkempfehlungen




Goldmünzen, Krügerrand, Philharmoniker, Gold 999,9
Home » Gold & Uhren» Goldpreis


Wie lange dauert die Gold-Hausse noch?

Der Goldpreis scheint zur Zeit nur eine Richtung zu kennen: nach oben. Anfang 2009 lag er noch unter 900 US-Dollar, Ende 2010 durchbrach er kurzzeitig die 1.400 Euro-Marke. Doch erfahrene Anleger kennen auch andere Zeiten.

Dass der Goldpreis aktuell einen derart lang anhaltenden Höhenflug erlebt, hat vor allem zwei Gründe. Zum Einen ist die Födermenge seit Anfang des Jahrtausends deutlich gesunken. Vor allem Südafrika, über Jahrzehnte das wichtigste Förderland, hat seine Produktion deutlich zurück gefahren. Länder wie China und Peru haben ihre Förderung zwar deutlich erhöht, konnten den Rückgang aber nicht ausgleichen, obwohl die Volksrepublik mittlerweile mehr Gold födert als Südafrika.

Der wichtigere Grund ist jedoch die gestiegene Nachfrage. Ohnehin ist der größte Teil des Goldes, das in den Handel kommt, heute wiederverwertetes Altgold. Doch Sorgen um die Stabilität des Dollar, niedrige Zinsen und zwei Wirtschaftskrisen haben seit 2001 dazu geführt, dass der Goldpreis aktuell so hoch liegt wie seit vielen Jahren nicht mehr. Denn Gold ist eine klassische Krisenanlage.

Kehrt der Optimismus in der Weltwirtschaft zurück, kann das auch einen deutlichen Rückgang beim Goldpreis zur Folge haben. Langjährige Anleger erinnern sich noch an die Börseneuphorie am Anfang um die Jahrtausendwende. Damals lag der Goldpreis so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr.

Ein weiteres Risiko droht Anlegern von Seite der Banken und Zentralbanken. Kaum ein Land hat so große Goldvorräte wie die Bundesrepublik Deutschland. So wie Chinesische Zentralbank heute amerikanische Dollar hortete, kaufte die Bundesbank in den 1950er und 1960er Jahren massiv Gold, um eine Aufwertung der D-Mark zu verhindern. Bisher hat sich die Bundesbank gegen alle Vorschläge aus der Politik gewehrt, den Goldschatz zu verkaufen. Wie lange die Notenbanker das aber durchhalten und ob andere Banken und Staaten ähnlich konsequent sind, bleibt abzuwarten.

Erfahrene Börsianer raten zu verkaufen, wenn sie beim Frisör oder an der Ladenkasse nach Aktientipps gefragt werden. Diese Spätphase eines Börsenhochs nennen sie abschätzig Milchmädchen-Hausse. Wenn heute in vielen Städten Gold-Automaten aufgstellt werden, ist es für einen Einstieg möglicherweise schon zu spät.

Reich sein