Man sagt den Arabern nach, dass Essen ihre Lieblingsbeschäftigung sei. Man kann das gut verstehen, denn die arabische Küche hat sich über Jahrtausende entwickelt. Fleischgerichte waren früher die Ausnahme und den Reichen vorbehalten. Aus der Not geboren, entwickelte sich eine der besten vegetarischen Küchen weltweit. Bis zum heutigen Tag wird die Tradition, zu allen Speisen das köstliche Fladenbrot zu essen, aufrechterhalten.
Die Portionen der meisten Gerichte sind eher klein, da zu einem echten arabischen Essen eine Menge kleiner, verschiedener Vorspeisen gehören. Manchmal bringt die Köchin das Hauptgericht wieder in die Küche zurück, da alle Gäste schon satt sind.
Arabisches Essen ist äußerst gesund, man kocht sehr viel mit Olivenöl, also reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E und den effektiven Fettbegleitstoffen. Welches das beliebteste arabische Gericht ist, kann man unmöglich sagen, denn Arabien ist groß und die Küchen der einzelnen Länder unterscheiden sich zum Teil sehr. So sagen manche, Tahina, eine ölige Sesampaste, und Hummus, ein Kichererbsenpüree, aber auch Baba Ghannug, Sesamsauce mit Auberginen, seien am beliebtesten. Wer jedoch einmal in Tunesien seinen Urlaub verbracht hat, der wird spontan Cous Cous sagen. Und in der Tat ist der Cous Cous in Europa so etwa wie ein Synonym für arabisches Essen.
Foto: Kokosnuss Cous Cous
