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Das Nationalgericht Vietnams ist die Nudelsuppe Pho Bo. Sie besteht neben den Nudeln als Hauptzutat aus Rindfleisch und Kräutern, insbesondere Minze und Thai-Basilikum. Dazu wird die berühmt-berüchtigte Fischsauce Nuocmam gegeben, über deren Herstellung hier aus Gründen der Appetitlichkeit geschwiegen wird.
Die Peking-Ente ist zweifellos das bekannteste Gericht aus dem Reich der Mitte und dazu eines der schwierigsten. Das Rezept stammt aus der Region um die Hauptstadt Chinas, Beijing. Die dafür verwendeten Enten sind besonders gefütterte Tiere. Sie werden mit speziellen Techniken ausgenommen und aufgeblasen, um die Haut vom Fleisch zu lösen. Anschließend wird die Ente mehrere Stunde an der Luft getrocknet und dann wiederum einige Stunden gebacken. Durch eine Marinade aus Honig oder Malzzucker erhält die Peking-Ente Ihre typische leuchtend rote Farbe.
Sukiyaki wird in Japan als das Nationalgericht angesehen und war ursprünglich einmal eine Soldatenspeise. Es handelt sich dabei um einen Eintopf, der - ähnlich wie das schweizer Fondue - am Tisch fertig zubereitet wird. Er besteht meist aus hauchdünnen Rindfleischstreifen, Tofu, Nudeln, Lauch, Zwiebeln, Chinakohl und den in Japan populären Enoki-Pilzen. Das Wort Sukiyaki bedeutet auf deutsch "Auf dem Pflug gebraten", da die Zubereitung anfangs im Freien mit Hilfe von Pfugscharen vollzogen wurde. Dies hatte den Hintergrund, dass der Verzehr von vierbeinigen Tieren nach buddhistischer Lehre verboten ist und das Kochen von Rindfleisch in der Küche daher verpönt war. Wie beim Fondue, das bei uns in Deutschland häufig zu Sylvester gegessen wird, ist Sukiyaki eine Mahlzeit, die man gern zur japanischen Jahresendfeier serviert.