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Die elite der Rassehunde
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Die Elite der Rassehunde

Aus dem Wildtier Wolf entwickelte sich der Hund. Das dauerte schätzungsweise 12000 Jahre. Diese Haustierwerdung nennt man „Domestikation“. Der Mensch entwickelte sich weiter, vom Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern. Mit dieser Wandlung, änderten sich auch die Anforderungen an den Hund. Es entstanden verschiedene Hundeschläge und Typen.
Im Laufe der Zeit begann der Mensch, Hunde mit speziellen Eigenschaften, durch besondere Selektion zu züchten. So bildeten sich im Laufe der Jahrhunderte, ungefähr 800 Rassehunde heraus. Gegen 1900 entstanden die ersten Rassehundevereine und die Rassestandarts.

Diese Entwicklung ist aber nicht abgeschlossen. Hunderassen sterben aus und werden neu gezüchtet. Alte Hunderassen wie der Spitz, stehen teilweise vor dem Aussterben.
Offiziell vom Welthundeverband sind 336 Hunderassen anerkannt.



Erst 2003 wurde der Weiße Schäferhund offiziell vom Welthundeverband (FCI) anerkannt.
Da die Farbe weiß, im Rassestandart des Deutschen Schäferhundes, seit 1933 unerwünscht war, starb diese Variante in Europa fast aus. In Amerika erfreute sich der weiße Schäferhund allerdings großer Beliebtheit. Erst in den 70iger Jahren feierte der weiße Schäferhund ein Comeback in Europa. Er kam zuerst in die Schweiz. Am 1. September 2003 trug der FCI den weißen Schäferhund unter den Namen „Berger Blanc Suisse“ in seine Rasseliste ein.

Hundezucht ist aber teuer und aufwändig und so war die Zucht von Rassehunden, über Jahrhunderte ein Privileg der reichen Bevölkerungsschicht. Auch heute noch findet man Rassehunde vor allem in der Mittel- und Oberschicht.
Rassehunde zeichnen sich durch ihr einheitliches Erscheinungsbild aus. Wer einen Rassehund erwirbt, kennt schon im Vorfeld einen Teil seiner Anlagen. So weiß man, dass ein Border Collie ein Arbeitshund ist und regelmäßige geistige und körperliche Beschäftigung benötigt.

Da man unter dem Begriff „Elite“ eine „Auslese der Besten“ versteht, kann man Rassehunde auch als eine Elite betrachten. Denn diesen Hunden wurden spezielle, hervorragende Eigenschaften angezüchtet. So kann die feine Nase eines Bluthundes ausdauernd Spuren verfolgen. Aber diese Eigenschaften müssen auch gefördert und weiterentwickelt werden, wenn Rassehunde weiterhin eine Elite bleiben wollen.


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